
Sanna, Peter, Oskar & Ida
Heidweiler
Sommer 2026
Peru
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20.07.2026
Geneigte Leserschaft - hier lesen Sie alsbald, zeitnah, schnellstmöglich den Bericht des Monsieurs über sein vielleicht größtes Peru-Abenteuer. Madame kann da nicht mitreden (oder schreiben), denn sie war ja GLÜCKLICHERWEISE nicht dabei!!!!
Bis dahin lassen wir Bilder sprechen...





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21.7.2026
Vegetarischer Stirnlappenbasilisk-Schinken aus Bad Schwartau
Hier in Peru fallen vor allem zwei Personen auf - Monsieur und Minimonsieur. Ersterer, weil er mit seiner Statur ca.99,9% der peruanischen Bevölkerung um Längen überragt. Letzterer, weil seine langen roten Haare und die helle Haut hier so häufig sind wie Schwarzwälder Schinken in einem vegetarischen Kochkurs in Hongkong. Die Peruaner seien kein Reisevolk, meinte der Guide in der Wüste Paracas' und kennen daher nur das Erscheinungsbild ihrer eigenen Landsleute. Dieser Tatsache ist es wohl geschuldet, dass Oskar der Rote mehr als einmal als Fotomotiv herhalten muss. Peter der Große machte seinem Namen alle Ehre und hatte in den letzten Tagen einfach Großartiges geleistet! Nevado Verónica haben seit der Erstbesteigung 1956 bis heute schätzungsweise gerade einmal zwischen 500 und 700 Leute bestiegen. Chapéau! Vor der großen Wiedervereinigung steht mit der Damen-Minimenschen-Mannschaft aber erstmal einige wichtige Termine auf dem Programm - Madames Nichte feiert Schuljahresabschluss in der Schule. Nach bravouröser Präsentation stößt man im Hotel Sonestra samt angeschlossenem Café und Restaurant mit Waffeln, Crêpe und frischem O-Saft an. Wenn man sie denn bekommt. Denn der Service hier Peru arbeitet grundsätzlich im Faultiertempo und Schneckengeschwindigkeit! Aber der Ausblick auf die Hotelanlage - unbezahlbar. Die ehemalige Hacienda wurde zu einem Resort umgebaut. Und an dieser Stelle wird klar, wie reich Großgrundbesitzer wirklich sind. Ein Dutzend Gebäude, Springbrunnen, Parkanlagen, sogar eine eigene kleine Kirche findet sich auf dem Gelände. Gottes Beistand wünscht man den Minimenschen dann im nahegelegenen Jumppark. Temporär aufgebaut pünktlich zu den peruanischen Winterferien. TÜV-Rheinland ist hier ungefähr so bekannt wie der mongolische Stirnlappenbasilisk in der Seniorenresidenz frischer Morgentau in Bad Schwartau. Da kann man von Glück reden, wenn sich keine Schrauben lösen, Leitern abbrechen, niemand einen Knochenbruch erleidet oder einen elektrischen Schlag durch die losen Kabel der rostigen Kinderlok erhält. Jesus Maria!




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22.7.2026
Feliz Compleaños
Die peruanische Bergluft ist so trocken, man könnte mittlerweile auf den Lippen aller Parmesan reiben. Aber heute wird kein Käse geraspelt, heute wird gefeiert! Ida wird 8 und das schreit nach gebührender Sause. Wir haben Großes vor! Nach Auspacken der Geschenke und ordentlicher Verkostung der wirklich köstlichen Torte (am Vorabend bei einer kleinen Patisserie im Ort abgeholt) geht's tierisch weiter. Beim Mountain view experience erwartet die Gäste ein wunderbares Picknick mit 3-Gang-Menü und einem kaum in Worte zu fassenden Ausblick auf die peruanischen Berge und das Urubamba-Tal. Die farbenfroh dekorierten Tipizelte bieten Platz für alle Acht und sind richtig gemütlich. Standesgemäß gibt es Ponchos und Hüte für alle. Gratis dazu - eine Horde sehr hungriger Lamas, die vorzugsweise die Blütendekoration auf den Tischen der Tipis verspeist. Mandarinen sind ebenfalls sehr beliebt und dürfen von mutigen Minimenschen an die haarigen Vierbeiner verfüttert werden. Da la Piscina des Tambo El Inko (zehnzillionen Sterne Hotel in Urubamba) gerade heute überfüllt ist (und externe Gäste gegen Bezahlung trotzdem nicht schwimmen dürfen) muss die Gruppe weiterziehen und entscheidet sich ein weiteres Mal für den allseits beliebten Jumpypark (die geneigte Leserschaft erinnert sich...). Die Fahrt dorthin absolvieren Monsieur, Minimadame und Madame in einem der unzähligen Tuk Tuks - angesichts der gar nicht mal so guten Straßenverhätlnisse (#angriffderschlaglöcher) krallt sich Madame einmal mehr fest und hofft inständig, dass keiner der Fahrgäste aus der Blechkiste geschleudert wird. Jumpypark check. Und keiner der Minimenschen erleidet eine Platzwunde, Knochenbrüche oder sonstige behandlungsbedürftige Verletzungen. Die in Huaran bestellten Geburtstagswunsch-Pommes werden frisch geerntet und benötigen 30min. Und irgendwann ist dieser wundervoll tolle Geburtstag zuende. Mit einer glücklichen Minimadame. Mehr braucht es nicht!











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23.7.2026
Meerschweinchen-Meer
Heute wird der Meerschweinchen-Traum der Minimenschen wahr. In Ollantaytambo hat man noch genügend Zeit, das Städtchen zu erkunden bevor gegen mittags der Zug nach Aguas Calientes startet. Das recht touristische Ollantaytambo ist das einzig noch verbliebene Beispiel für Stadtplanung aus der Inka-Zeit. Die Gebäude und Inka-Terassen sowie die engen Gassen der Stadt befinden sich noch in ihrem ursprünglichen Zustand. Neben dem ganz zauberhaften Stadtkern mit farbenfroher Dekoration in den Gässchen und einem beeindruckenden Inkakomplex auf der Ollantaytambos zugewandter Bergseite hat das Städtchen ein Meerschweinchen-Meer zu bieten. Auf ca.10m² tummeln sich in etwa 300 Meerschweinchen. Und nennt sich Museum. Liegt wahrscheinlich an Napoleon und Mona Lisa, die mit Meerschweinchen-Konterfei an den Lehmwänden über den Köpfen der Nager prangen. Das Museum ist übrigens Teil eines sehr bekannten Restaurants. 1 Mal darf geraten werden, welche landestypische Spezialität hier angeboten wird. Vom Museum auf den Tisch. Einen kürzeren Transportweg gibt es wohl nicht. Einen weitaus längeren Transportweg haben die Touristen - der Zug von Ollantaytambo nach Aguas Calientes tuckert die 42 km in 1,5 Stunden entlang. ICE-Geschwindigkeit geht anders (der kommt ja aber sowieso immer zu spät...oder nie.). Macht nichts. Denn im Vistadome-Zug mit formschönen Panoramafenstern an der Decke kann man ganz wunderbar die Landschaft von allen Seiten beobachten. Und was es da zu sehen gibt, ist wunderschönst. Immer entlang des Urubamba-Flusses ragen rechts und links steile Felswände gen Himmel empor, immer ganz üppig und saftig grün bewachsen. Der Weg durch das enge Tal führt immer weiter nach unten. Hier kann man schon deutlich erkennen, dass wir bereits den Hochregenwald erreicht haben. Eigentümliche, mit Bromelien bewachsene Urwaldriesen säumen den Weg und geben immer wieder den Blick auf das umliegende Gebirge frei. Beim Anblick des imposanten Nevado Verónica ist Madame einmal mehr froh, dass Monsieur wohl behalten zurückgekehrt ist. Wohl behalten kommen dann auch alle Touristen und Locals (das sind die peruanischen Einwohner wie Madames Hermana. Die zahlen viiiiel weniger für die Fahrt, müssen aber einen anderen Zug benutzen. Keine Panoramafenster, keine Klimaanlage, dafür auch Stehplätze) in Aguas Calientes an. Wenn man sich so umschaut, könnte man meinen, man wäre auf Mallorca im Partyviertel gelandet - laute Beschallung, drölfzillionen Blinkelichter, dazu unzählige Bars, Cafés, Bistros, Souvenirshops und Restaurants, die alle um Kundschaft buhlen. Das Fenix Hotel wird für eine Nacht unsere Bleibe sein. Und das versprochene High Speed WLAN ist eine Luftnummer. Macht nichts. Dafür gibt's ne Kugel Helado für umgerechnet 2,50€. Touristenpreise. Eso si.







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24.7.2026
Auf den Spuren der Inkas
Mehr als gemütlich starten fast alle in den Tag! Monsieur ist naturalmente früher auf den Beinen und bereits am heutigen Zielort angekommen als der Rest sich genüsslich frische Sandwiches und knusprige Croissants im Café Chlota zu Gemüte führt. Das Frühstück im Hotel von 5h-8h ist dann doch un pocito zu früh. Hetzen muss man sich nämlich nicht. Die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit Perus vergibt seit einigen Jahren nur noch Time Slots für den Besuch und der ist exakt um 13h. War nichts Früheres frei. Wer jetzt denkt "na dann hätten sie die Tickets halt ein wenig früher gekauft", der irrt. Und zwar gewaltig! Vor exakt 5 Monaten wurden 8 Tickets zu horrenden Preisen in den Warenkorb gelegt. Aber bei jährlich 1,7 Mio. Besuchern (und 5 Mio.€ Umsatz pro Woche!) fängt eben der äußert frühe Vogel den Wurm. Ja aber um welche Attraktion geht es hier jetzt eigentlich? Si claro - es ist.....tadaaaaaa - Machu Picchu. Die berühmteste und wahrscheinlich schönste Inkastätte am Rande der Anden mitten im Hochregenwald. Bevor man aber seinen gebuchten Circuit (in diesem Fall 2b) beginnen kann, steht noch eine ca.30 minütige Busfahrt bevor. Und die hat es in sich! Wie praktisch ist ein Familienmitglied (wir nennen sie an dieser Stelle Gudrun. Der richtige Name ist der Autorin bekannt), das bei Bergstraßen mit steil abfallendem Abgrund so viel Panik schiebt wie eine Katze im Whirlpool? Ja. Und wie praktisch ist es, wenn auf dem Platz neben ihr ein brasilianischer Reiseführer mit äußerst gebleachten Zähnen die Stimmung ordentlich anheizt und seine zu betreuenden Touris bei jeder Abgrund-Serpentine lauthals schreien? Ja. Ja! Mit der richtigen Atemtechnik und Madames Beistand gelingt das Unvorstellbare - der Bus fährt durch bis zur Endstation. Ohne Sturz in die Schlucht. Gudrun entscheidet sich an dieser Stelle, den Weg zurück per Pedes zurückzulegen. Oben angekommen sind Angst und das ein oder andere Tränchen vergessen. Denn das, was dieser beeindruckende, außergewöhnliche und fantastische Ort zu bieten hat, sind die Strapazen und auch den Kaufpreis allemal wert! In schönsten Terassen angelegt, schaut man zunächst von oben auf den aus dem 15.Jahrhundert stammenden eigentlichen Ort, der unterhalb des anmutigen Berges Huayan Pichu liegt (auf den ist Monsieur am Morgen gekraxelt). Das ist wohl auch die bekannteste Fotoperspektive auf Postkarten und Bildbänden. Von dort aus erkennt man, wie strukturiert die Stätte angelegt ist. Unser Weg führt bis nach unten ins eigentliche Dorf. Dort hat man genügend Zeit, die vom Naturforscher Hiram Bingham 1915 zufällig wiederentdeckte (es gab einige Sichtungen in der Vergangenheit, die aber immer wieder in Vergessenheit gerieten) Stätte zu erkunden. Die Inka-Ruinen zeigen deutlich das handwerkliche Können dieser letzten großen indigenen Kultur Perus. Passgenau sitzen die Steine aufeinander. Die Reste des Sonnentempels sehen so perfekt aus, dass man sie für die Kulisse des Blockbusters "Indiana Jones und der Tempel des Todes" halten könnte (fehlt nur noch Harrison Ford, der mit seinem formschönen Höschen um die Ecke wetzt...). Die Mannschaft steigt erneut in den Bus. Ohne Gudrun, dafür mit Minimonsieur als Beifahrer. Der vor Begeisterung strahlt und juchzt. Freud' und Angst liegen eben im Auge des Betrachters. Nach ordentlicher Stärkung in Aguas Calientes startet der Zug zurück nach Ollantaytambo. Ja, wenn er denn käme. Mit 30 minütiger Verspätung setzt er sich ruckelnd und zuckelnd in Bewegung. Glücklicherweise bleibt die befürchtete peruanische Live-Musik aus. Genau wie unsere bestellte Taxifahrerin Mery, die uns am Bahnhof abholen sollte. Mery, did you know that we're waiting for you to pick us up from here? singt Madame innerlich. Mery weiß es wohl. Und trotzdem schickt sie Felipe. Denn sie steckt in der peruanischen Pampa-Rush-Our fest. Aha. Naja. Egal, Felipe ist nach 40 min. gefunden. Und los geht's. Für ca.20 Meter. Reifen platt. Der in etwa noch so viel Profil hat wie der Popo eines Babys. Genau wie die restlichen 3 Reifen. Die versprochenen diex minutos werden Dank Monsieurs Hilfe eingehalten. Und weiter geht's! Genau 150m. Dann geht gar nichts mehr. Mery hatte wohl Recht. Rush Our auf der peruanischen Pampa-Straße. So ganz erklären kann es sich keiner. Auch Felipe nicht. Der ist ohnehin damit beschäftigt, mit seiner Frau zu telefonieren und gleichzeitig lustige Youtube Videos von Almauftrieben und japanischer Kuchenherstellung anzuschauen. Die laute Musik aus dem Autoradio stört ihn dabei am wenigsten von allen. Madame kann nur noch lachen. Seit sie Blog schreibt, lechzt sie geradezu nach solchen Situationen. Hat sie dann doch genügend Futter zum Schreiben. Das nächste Futter liefert la Hermana selbst über WhatsApp (im Privatfahrzeug 50m weiter). Wir sollen aufpassen - Batman kommt. What?! In der Tat. Keine Minute später läuft Batman am Auto vorbei und fragt die wartenden Fahrzeuginsassen, wie weit es noch in die Stadt sei. Na also da ist er gewaltig auf dem Holzweg. Gotham City liegt in einer völlig anderen Richtung. Hätte hätte Mettbulette er mal lieber seinen Robin gefragt und das Batmobil genommen. Er hätte sein Ziel längst erreicht. Und irgendwann (Madame zählt mittlerweile 2 Stunden mehr auf der Uhr) kommt man dann tatsächlich an den eigentlichen Staupunkt. Und siehe da - aus ursprünglich 2 Fahrspuren wurden wie von Zauberhand 4. Keiner weicht aus, alle beharren auf ihrem Recht, als erster weiterzufahren. Hmmm. Auf die Frage, wo denn die Polizei bliebe, antwortet Felipe mit einem Lächeln - Policia es corrupta. Na, dann hätte doch mal besser Batman eingegriffen. In Gotham City hat er es schließlich auch geschafft!










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25.7.2026
Inka, die Zweite
Dios mio. Nach dem gestrigen Tag müssen alle ersteinmal durchatmen. Aber nur kurz. Denn von Huaran, wo die Mannschaft noch einmal übernachtet hat, geht es directamente weiter nach Cusco, der Hauptstadt der Inkas. Von dort startet die 4er Formation zum letzten Abenteuer in Peru. Aber erst in 2 Tagen. Daher hat man zumindest noch etwas Zeit, die Stadt zu erkunden. Ca.10min außerhalb der Stadt liegt Saqsaywaman, Cuscos berühmteste Inkastätte. Die Inkas legten Cusco ursprünglich in Form eines Pumas an, mittlerweile ist die Stadt so weitläufig, dass der Umriss nicht mehr zu erkennen ist. Saqsaywaman bestand einst aus 3 Ebenen aus jeweils 10m hohen Mauern samt zugehörigen Türmen. Jede Mauer absolut fugenlos gesetzt. Dazu ließen die Inkas zwischen zwei gesetzten Steinen eine Lücke und bauten aus Lehm eine Art Gussform für den noch fehlenden Stein, damit sie diesen passgenau bearbeiten konnten. Die Ecksteine der Mauer sind ganz besonders imposant. 7m hoch und bis zu 128 Tonnen schwer. Alle Steine wurden damals nur mit Technik (auf Holzstämmen gelagert) und mit Kraft (viele hundert Männer zogen zusätzlich an den Steinen) transportiert. Der Bau dieser Stätte dauerte 100 Jahre und kostete vielen Inkas das Leben. In den Mauern selbst sind unzählige Symbole versteckt. So ergeben manche Steine zusammen die Pfote eines Pumas, den Körper einer Schlange, einer Ente oder der eines Lamas. Die Eingänge hatten stets eine besondere Bauweise. Nach oben enger zusammenlaufend sollten sie Erdbeben besser trotzen. Die Eingangsbögen waren außerdem so positioniert, dass nur am Tag der Wintersonnenwende, dem 21.6. und gleichzeitig dem höchsten Feiertag der Inkas, die Sonne durch die Tore fiel. Dieser hohe Feiertag wird weiterhin begangen. Jährlich findet auf der riesigen Freifläche vor der Stätte ein großes Fest statt. Nur dann darf dort gefeiert werden - bis vor 15 Jahren tummelten sich dort Reiter, Fußballer, Familien und Picknicker bis man von offizieller Stelle die Benutzung dieser heiligen Stätte untersagte. Untersagt wurde glücklicherweise nicht der Einzug in unser Airbnb nahe des Stadions. 3 Schlafzimmer. 5 Betten. Sollte für 8 Personen reichen. Si claro!




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26.7.2026
Vorbereitung ist alles
Der Tag beginnt mit einem Schwestern-Frühstück im Café Flora. Hier bietet die Speisekarte tatsächlich auch eine Joghurt Bowl an und nicht immer nur Huevos Revueltos (kann man vom Verzehr zu vieler Eier eigentlich Hühneraugen bekommen?). Weitaus mehr zu bieten hat der alte Stadtkern Cuscos mit seinen hübschen kleinen Gassen und Geschäften. Und überall sind da Spuren der Inkas. Viele Grundmauern stammen noch aus der damaligen Kultur, so zu bestaunen auch der 12-Ecken-Stein, der sich trotz der ein Dutzend Ecken ebenfalls völlig nahtlos in seine Mauer einfügt. Nahtlos geht es dann in den Mercado San Pedro über, wo man ähnlich dem Mercado in Arequipa alles bekommt, was man so braucht. Oder auch nicht. Wir brauchen Einiges - Decken aus feiner Alpakawolle, das ein oder andere Dankeschön für die lieben Gärtner, Blumengießer, Ferienwohnungsbetreuer und Postbosten zuhause, Nüsse, Trockenfrüchte und ordentlich Müsliriegel für das noch bevorstehende Abenteuer. Nach einem Online-Meeting ist auch klar, dass das Abenteuer früh beginnt. Sehr früh. Abholung um 5h15. Am Morgen. Na Prost Mahlzeit und Buenas Noches!